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Motivationstraining vor dem Aus?
Die Seifenblase ist geplatzt! Die „Motivationsgurus“, die Eisenstangen gebogen, Vogelspinnen auf dem Kopf getragen und über glühende Kohlen gelaufen sind, haben ausgedient. Der Mythos vom schnellen Erfolg ist - gottseidank - ausgeträumt! Natürlich ist Motivationstraining ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg! Was jedoch niemand gesagt hat: Dieser Erfolg muss erarbeitet werden. Motivation bedeutet „Bewegen aus dem Inneren heraus, um langfristige Veränderungsprozesse dauerhaft selbst zu initiieren.“ Motivation ist kein Zustand sondern ein persönlicher Prozess. Jeder, der einen kurzfristigen und bequemen Weg in Aussicht stellt, lügt! Jeder benötigt ein Ziel, das sinnvoll und realisierbar ist. Dazu bedarf es einer persönlichkeitsgerechten Zielfindung. Ist dieses Ziel definiert, gibt es wiederum verschiedene Methoden, wie es verfolgt und erreicht werden kann. Welche die richtige ist, hängt auch von der Persönlichkeit des einzelnen ab.
Menschen werden mit Verhaltensmustern (Paradigmen) groß, die verführerisch schnell absolut und unreflektiert übernommen werden. („So war es immer“ oder „Das hat mein Vater schon so gemacht“ sind typische Sätze.) Diese Paradigmen sind einerseits sinnvoll, da im Alltag ökonomisch, andererseits können sie den Menschen an seine Gewohnheiten fesseln und einschränken. Es gibt Wege, eigene Paradigmen als solche zu entlarven und ihnen den Charakter der Absolutheit zu nehmen. Ziel ist, ein Gefühl dafür zu bekommen, das eigene Verhalten selbst zu gestalten und in jeder Situation vielfältig reagieren zu können. "Alte Gewohnheiten lassen sich nicht einfach aus dem Fenster werfen. Sie müsssen Stufe für Stufe abgetragen werden, die ganze Treppe hinunter." (Mark Twain)
Menschen, die es gelernt haben, neue Gedanken zuzulassen, eröffnen sich vielfältige Handlungsimpulse (-möglichkeiten). Motivation ist die Balance, sich aus verschiedenen Möglichkeiten für eine zu entscheiden und diese konzentriert anzustreben, d.h. zu fokussieren.
4. Motivation beinhaltet die Balance von Spaß und Commitment. Erst in dieser Balance liegt die Möglichkeit zu dauerhafter Begeisterung, stabilem Engagement und - Selbstmotivation. Der Schlüssel zur Selbstmotivation liegt sowohl in der Lebensfreude an positiver Veränderung als auch darin, sich Hindernissen und Blockaden zu stellen. Wer diese Hindernisse als persönliche Hürden begreift und sich selbst herausfordert (verpflichtet), sie zu bewältigen, entdeckt darin noch tiefere Erfolgsquellen als „oberflächliche Motivationen“ je bieten können.
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