Information und Beratung bei Stress, Depressionen und Burn-Out
In den letzten Jahren ist eine dramatische Zunahme an psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz zu verzeichnen, allen voran Depressionen und Burn-Out-Symptome. Nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die ‚Länge’ dieser Erkrankungen gibt Anlass zur Sorge. Leider gibt es (bislang) keine ‚griffigen’ und schnell wirksamen Interventionsmöglichkeiten, wie z.B. Rückenschule und Physiotherapie bei Rückenerkrankungen. Das liegt wesentlich an drei Gründen:
1. Stressbedingte Erkrankungen wie Depressionen und Burn-Out können sich in vielfältigen Symptomen äußern und sind nicht leicht zu diagnostizieren. Außerdem scheint es so etwas wie ein ‚Frühwarnsystem’ (noch) nicht zu geben. Symptome wie Müdigkeit, verringerte Konzentrations- u. Entscheidungsfähigkeit, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen werden eher als vorübergehende Phase eingestuft, durch die man sich pflichtbewusst (gesellschaftliche Werte) oder angstbesetzt (Verlust des Arbeitsplatzes) durchbeißt. Tatsächlich endet nicht jede depressive Verstimmung in einer Krankheit, und tatsächlich erlebt im Laufe seines Lebens jeder Mensch Zeiten, in denen er sich niedergedrückt fühlt, ohne sofort therapiert werden zu müssen. Es ist jedoch genau diese Grauzone, die auch zur Verharmlosung beiträgt, wenn die Umstände ernster genommen werden müssen – und offenbar müssen sie das angesichts einer veränderten Arbeits- und Lebenswelt.
2. Kontinuierlicher Stress als Auslöser von Depression und Burn-Out kann nur als individuelle Fehlbeanspruchung diagnostiziert werden. Es gibt keinen verbindlichen Katalog, in dem man nachschlagen kann. Vielmehr ist es das Zusammenspiel der aktuellen Arbeitsanforderungen mit der individuellen Persönlichkeit sowie dem Privatleben, das die jeweilige Stressbelastung ausmacht. Das betrifft übrigens nicht nur eine Über- sondern auch eine Unterforderung. (vgl. auch unsere Kategorie „Stress- und Krisenmanagement“ im Bereich „Persönlichkeitsentwicklung“)
3. Wen wundert es, dass sich Arbeitgeber angesichts dieser Grauzonen und individuellen Unwägbarkeiten dem Thema „Stress und Depression am Arbeitsplatz“ nur zögerlich nähern. Untersuchungen zeigen jedoch bereits seit Jahren, dass mit dem Finger nicht nur auf das Privatleben und auf die Persönlichkeit, sondern auch auf die Arbeitsverhältnisse gezeigt werden muss, will man einen weiteren Anstieg der Krankheitsfälle vermeiden - und das nicht nur aus arbeitgeberischer Fürsorge, sondern auch vor einem knallharten betriebswirtschaftlichen Hintergrund.
Aufgrund der Komplexität des Themas bieten wir folgende Dienstleistungen an:
Beratung in Einzelgesprächen sowie Coaching auch für 'Privatpersonen':In der dem Institut angegliederten psychologischen Praxis von Dr. Hauck haben Sie auch die Möglichkeit, privat Termine zur Beratung und zur Intervention von Stress, Depression und Burn-Out wahrzunehmen. Telefon 02303 / 25 477 25 Ausführliche Informationen finden Sie demnächst auf einer gesonderten Homepage dieser Praxis. - Wir möchten Sie allerdings auf die Rubrik "Persönlichkeitsentwicklung" auf dieser Homepage hier verweisen, wo Sie bereits Informationen zu Stressmanagment und Entspannungstraining finden.
Kooperationspartner/Netzwerke:
Informationsmaterial:Informationsmaterial zum ‚ersten Einlesen’ senden wir Ihnen gerne in Form von pdf-Dateien kostenfrei zu! Sprechen Sie uns an oder mailen Sie uns Ihre Wünsche. |